Beim WHU Girls’ Day 2026 mit vielen Einblicken von Mitgliedern der WHU-Community geht es um Inspiration, Orientierung und Gleichberechtigung
„Vor allem als Frau und besonders als junge Frau musst du dir Reichweite schaffen“, sagt Nour Idelbi (BSc 2026), erfolgreiche Mehrfachgründerin, ausgezeichnet unter anderem auf der Forbes-30-Under-30-Liste. Als Rednerin steht die WHU-Studentin beim zweiten WHU Girls’ Day vorne im Hörsaal am Düsseldorfer Campus der WHU – Otto Beisheim School of Management und erzählt ihre Gründerinnengeschichte. Sie will Mut machen. Für 26 Schülerinnen im Alter von 14 bis 17 Jahren dreht sich einen Tag lang alles um Perspektiven, Inspiration – und die Frage, wie sie ihre Zukunft gestalten und ihre Ziele verwirklichen können.
Nicht nur aus Düsseldorf und Umgebung sind die Mädchen angereist. Sie kommen auch aus Mainz, Essen, Dortmund, Kassel oder dem Sauerland. Viele von ihnen wissen noch nicht, welchen Berufsweg sie nach der Schule wählen werden. Genau deshalb ist die Idee hinter dem Girls’ Day an der WHU bewusst breit angelegt: Es geht weniger um konkrete Berufsentscheidungen als um Orientierung – und darum, Möglichkeiten aufzuzeigen. „Das, was wir euch heute vermitteln wollen, ist, dass Frauen und Mädchen werden können, was sie wollen“, sagt Klaudia Wilde, WHU Girls’ Day-Organisatorin und Director of Development & Relationship Management an der WHU, in ihrer Begrüßungsrede. Jedes der Mädchen soll etwas für sich persönlich mitnehmen von diesem Tag. Themen wie Selbstvertrauen, Führung oder der Umgang mit neuen Technologien stehen deshalb im Mittelpunkt, ergänzt durch persönliche Einblicke in ganz unterschiedliche Lebenswege.
Emily Waltermann (Henkel Center for Consumer Goods) und Sophia Kohlenberg (Lehrstuhl für Organizational Behavior), beide Doktorandinnen und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen an der WHU, berichten von ihrem Weg, ihrer Forschung und Arbeit an der WHU. Im Anschluss gibt WHU-Juniorprofessor für Organizational Behavior Dr. Roman Briker unter dem Titel „KI und Future Skills“ einen Einblick in die Potenziale, aber auch mögliche Fallstricke der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Prof. Dr. Pisitta Vongswasdi, Inhaberin des Lehrstuhls für Leadership and Society, erarbeitet mit den Teilnehmerinnen in einem interaktiven Workshop, was gute Führung ausmacht. Zudem gibt sie den Schülerinnen konkrete Tipps, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können. „Ich sehe solche Momente immer als Chance, etwas Neues zu lernen und besser zu werden“, sagt sie, und ermutigt die Mädchen, bewusst Kontakt mit Menschen aufzubauen, die anders sind als sie selbst: „Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, waren es vor allem diese Begegnungen, die mich weitergebracht haben.“
Offenheit für unterschiedliche Wege, Themen, aber auch Begegnungen zieht sich durch das gesamte Programm des Tages und begeistert die Teilnehmerinnen. „Für mich ist das eine supercoole Chance, in tolle, wichtige Themenbereiche mal reinzuschnuppern“, sagt die Zehntklässlerin Greta Völkel, deren Bruder an der WHU studiert. „Diese ganzen Karrierewege zu sehen, finde ich unheimlich inspirierend.“ Zehntklässlerin Helena Schilcher aus Düsseldorf findet es vor allem spannend, „so tolle weibliche Role Models kennenzulernen“. Sie selbst habe auch schon mal überlegt ein Unternehmen zu gründen, sei sich aber noch nicht sicher, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen wolle. Tessa Ulrich (9. Klasse, St. Ursula Gymnasium) hingegen hat schon ganz konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft: „Ich möchte BWL studieren und ins Investment Banking gehen.“ Der WHU Girls’ Day habe ihr gezeigt, dass dieser Weg realistisch ist – und dass es viele Möglichkeiten gibt, ihn zu erreichen. Andere Teilnehmerinnen freuen sich vor allem über die neuen Kontakte und die Erkenntnis, dass es nicht den einen richtigen Lebensweg gibt.
Zum Abschluss der Veranstaltung wartet auf die Schülerinnen noch ein Höhepunkt: Gründerin und WHU-Studentin Nour Idelbi, die vielen bekannt ist durch ihre Sicherheits-App SafeSpace und ihr aktuelles Unternehmen, das Getränke-Start-up Pop’it, erzählt ihre Geschichte. Offen berichtet sie von Erfolgen, aber auch von Rückschlägen – und ermutigt die Mädchen, sich niemals von ihrem Weg abbringen zu lassen. „Egal welchen Traum ihr habt – er ist nicht zu groß, setzt ihn um “, gibt sie den Teilnehmerinnen mit auf den Weg.









