Dritter Platz im europäischen Finale bei der VC-Investoren-Simulation
Verhandlungen mit Gründenden, Wertermittlung von Start-ups und eigenständige Investitionsentscheidungen: Bei der Venture Capital Investment Competition (VCIC) kommen Studierende so nah an den Arbeitsalltag eines Wagniskapital-Investors heran wie nie zuvor. Das sechsköpfige Team der WHU – Otto Beisheim School of Management bestehend aus Lisa Emme (OMBA 2027), Caterina Guerra (PTMBA 2026), Camilla Leske (FTMBA 2026), Benjamin Schweizer (OMBA 2027), Duke Tam (OMBA 2027) und Frank Wu (FTMBA 2026) hat in diesem Jahr im März an der Simulation teilgenommen – und den dritten Platz beim VCIC Europe South 2026 Finale in Barcelona erreicht. Damit ließ das Team der WHU zahlreiche andere Business Schools hinter sich. „Wir sind besonders stolz darauf, den dritten Platz belegt zu haben, weil wir als vergleichsweise spontan zusammengestelltes Team angetreten sind“, sagte Duke Tam, der die WHU zusammen mit seinen Kommilitonen vertrat. „Andere Teams haben diese Challenge teilweise als Wahlkurs belegt und dafür auch ECTS-Punkte erhalten. Für uns war die größte Herausforderung, dass wir den Wettbewerb in dieser Form nicht kannten. Daher sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Unter dem Pseudonym „Cherry“ trat das WHU-Team Anfang März zur VCIC an, nachdem es zuvor einen internen Vorentscheid gewonnen hatte. 48 Stunden vor Beginn des eigentlichen Wettbewerbs erhielt „Cherry“ Pitch-Decks von drei realen Start-ups. Diese analysierten sie aus Sicht eines VCs, um eine konkrete Investmententscheidung zu treffen. Später bewertete eine neunköpfige Jury aus Finanz- und VC-Expert:innen ob sie Markt, Gründer-Team, Produkt, Geschäfts- und Exit-Potenzial richtig analysiert und ihre Absichtserklärung für die Finanzierungsrunde überzeugend präsentiert hatten.
Während des Wettbewerbs wurden von den Hochschul-Teams eingehende Gespräche mit allen drei Start-ups geführt. Dabei beobachtete die Jury auch, wie sie als Investor:innen auftraten und welche strategischen Entscheidungen sie fällten. Zum Abschluss der VCIC pitchten die Teams ihre Investitionsentscheidung und mussten den angestrebten Deal vor den Expert:innen verteidigen. Den Sieg in diesem Jahr trug die Cranfield University aus England davon, die sich dadurch für das globale Finale in den USA qualifizierte.
Über die Venture Capital Investment Competition
Die Venture Capital Investment Competition ist die weltweit größte praxisorientierte Venture Capital Fallstudienchallenge für Studierende. Teilnehmende Teams übernehmen die Rolle von Wagniskapital-Investoren und analysieren echte Start-ups. Im Mittelpunkt stehen die Prüfung der Sorgfaltspflicht, Unternehmensbewertung und die Ausarbeitung der Investitionsbedingungen.
Die Teams führen Verhandlungen mit Gründenden und präsentieren ihre Investitionsentscheidung vor einer Jury aus erfahrenen Investorinnen und Investoren. Der Wettbewerb gliedert sich in hochschulinterne Auswahlrunden, regionale Finals und ein globales Finale. Ziel ist es, den gesamten Investitionsprozess realitätsnah zu simulieren und fundierte Investmentkompetenz zu trainieren.
