Kellogg-WHU Executive MBA Programm

Kellogg-WHU feiert 25 Jahre Executive Education

Dr. Rolf Friedewald erzählt von seinen Erfahrungen in der ersten Kohorte.

Dr. Rolf Friedewald
Dr. Rolf Friedewald

Seit seiner Einführung im Jahr 1997 hat der Kellogg-WHU Executive MBA eine Vielzahl von Führungskräften aus der ganzen Welt angezogen, die neuen Schwung in ihre Karriere bringen oder neues Wissen erlangen wollten. In diesem Jahr begrüßt Kellogg-WHU seine 25. Kohorte und feiert mit dem gemeinsamen Studiengang, der heute über eines der größten EMBA-Netzwerke der Welt verfügt, ein weiteres Jubiläum im Bereich transformative Führung.

Neue Blickwinkel.

Alumnus Dr. Rolf Friedewald war einer von 43 Studierenden, die zur allerersten Kellogg-WHU-Kohorte zählten. Er verbrachte seine Kindheit sowohl in Washington DC als auch in Deutschland und absolvierte anschließend sein Studium und seine Ausbildung zum Rechtsanwalt in Bonn. Als für ihn feststand, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen, suchte er nach einem MBA, um sich über seine aktuelle Rolle hinaus inspirieren zu lassen. Dank einiger Verbindungen zur WHU, insbesondere zu Professor Horst Albach, einem Honorarprofessor an der WHU, der auch eine große Rolle beim Aufbau der Business School spielte, erschien ihm Kellogg-WHU eine naheliegende Wahl. „Ich habe von 1980 bis 1985 Rechtswissenschaften studiert, zusammen mit einer illustren Gruppe von Studierenden, die jetzt sehr erfolgreich sind, von Ministern über CEOs bis hin zu den Führungskräften internationaler Banken. Ich habe Gesellschaftsrecht studiert, wo ich Horst Albach kennenlernte, und ich habe ihn wirklich für sein Wissen über Strategie und Finanzen bewundert.“

Doch es war erst einige Jahre später, während seiner Arbeit als Rechtsberater für RWE, einen führenden Energieversorger, dass er etwas über einen neuen MBA las, der an der WHU eingeführt wurde. „Er war berufsbegleitend, ein Aspekt, der für mich wichtig war, damit ich weiter in meinem Job arbeiten konnte, und die WHU hatte den Ruf als eine der besten deutschen Business Schools. Ich wollte einen MBA machen, weil ich wusste, dass ich als Anwalt sonst nicht den nötigen Schub bekommen würde, um meine Karriere voranzutreiben.“

Ein lebenslanges Netzwerk.

Das globale EMBA-Netzwerk ist das Rückgrat des Studiengangs und wirkt sich nachhaltig auf viele seiner Alumni aus. Es ist dieses Netzwerk, das Rolf während seiner gesamten Karriere geprägt hat. „Ich habe während des Studiengangs viele inspirierende Menschen getroffen und war für unsere Gruppenarbeit Teil eines kleinen Teams, mit welchem ich noch heute regelmäßig in Kontakt bin. Sogar jetzt noch (Rolf ist Geschäftsführer des Institute for Law and Finance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) kann ich Praktika für meine Studierenden finden, da ich diese Kontakte zu Vorstandsmitgliedern habe, die bei Anrufen von anderen Personen normalerweise nicht einmal abheben würden! Wichtig ist, dass wir alle ein echtes Interesse und eine echte Verbindung zueinander haben. Diese unabhängigen Ansichten und Meinungen von Menschen, denen sie vertrauen, sind von unermesslicher Bedeutung für Entscheidungen, sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Gemeinsam waren und sind wir stärker. Ich glaube, dass Networking und solche lebenslangen Freundschaften der Schlüssel zum persönlichen Glück und zum beruflichen Erfolg sind.“

Ein weiteres Element des neuen Studiengangs, das für die erste Kohorte besonders attraktiv war, war das Auslands-Modul, in dem die Studierenden Zeit auf dem Kellogg-Campus in Evanston verbrachten. „Die internationale Ausrichtung des Studiengangs und das Kennenlernen von Menschen aus aller Welt waren für uns etwas ganz Besonderes, und am stärksten zur Geltung kam diese Ausrichtung im Auslands-Modul. Wir haben von Professoren gelernt, die führend in ihren Fachgebieten sind. So gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse. Wir haben einen gemeinsamen Kellogg-Spirit erlebt, unabhängig von unserer Nationalität oder der Partneruniversität, von der wir kamen.“

Berufliche Weiterentwicklung.

Durch den Executive MBA gab ihm RWE die Möglichkeit, in die Führungsebene für eine Unternehmensgruppe aufzusteigen. „Ich war nicht nur für rechtliche Angelegenheiten zuständig, sondern auch Leiter einer Abteilung und Geschäftsführer in einem neuen Geschäftsbereich. Ich war für 700 Personen verantwortlich - etwas, das vorher nicht möglich gewesen wäre! Der Executive MBA hat meinen beruflichen Erfolg stark beeinflusst, indem er mir Vielseitigkeit und einen breiteren Geschäftsbereich verliehen hat.“

Für diejenigen, die den Kellogg-WHU Executive MBA in Betracht ziehen, und für diejenigen, die in diesem Jahr der 25. Kohorte beitreten werden, hat Rolf einige abschließende Worte. „Lebt euren Träum, träumt nicht von eurem Leben! Jedes Ziel ist erreichbar, wenn man mit Disziplin, Entschlossenheit und Hingabe plant. Die hohen Erwartungen, die ich an den Executive MBA hinsichtlich des akademischen Umfangs und der Erkenntnisse hatte, die ich für mein eigenes Arbeitsumfeld mitnehmen wollte, wurden sogar noch übertroffen. Ihr lernt wirklich von und mit den Besten.“