Kellogg-WHU Executive MBA Programm

Executive-MBA-Studium in Zeiten von COVID-19

Wie ein Studium während der Pandemie zum strategischen Erfolgsfaktor wird.

Der Italiener Andrea Tosi begann seine Karriere 1997 beim Pastahersteller Barilla. Er blieb mehr als 17 Jahre lang im Unternehmen. Viele Jahre lang arbeitete er im Bereich Forschung und Entwicklung, wechselte aber schließlich in den Vertrieb, wo er regelrecht aufblühte. „Das war ein wichtiger Schritt für mich. Ich hatte ein natürliches Gespür für den Vertrieb und habe mich in der Position wie ein richtiger Experte gefühlt.“ Andrea hat, wie viele Executive-MBA-Studierende, bereits an vielen Orten weltweit gewohnt, unter anderem in London, San Francisco und Hongkong. 

In den letzten sieben Jahren hat er für Bormioli Rocco gearbeitet, einen italienischen Glashersteller vor allem für Geschirr. Seine Karriere führte ihn von Italien nach Hongkong und zuletzt nach Deutschland. „Wenn man im Export arbeitet, ist man an kulturelle Unterschiede und die Herausforderungen, die sie mit sich bringen, gewöhnt. In Asien wird sehr schnell gehandelt, während man sich in Deutschland die Zeit nimmt, über eine Entscheidung nachzudenken, bevor man sie umsetzt.“

Andrea ist inzwischen Geschäftsleiter für die Region Asien-Pazifik und fand, es sei an der Zeit, neue Eindrücke zu gewinnen, die ihn weiterbringen können. „Ich wollte mir Inspirationen holen. Ich bin in meiner Karriere an einem Punkt angekommen, wo meine Arbeit zur Routine geworden ist. Ich wollte einen Executive MBA machen, um neue Ideen zu bekommen. Ich war bereit, mir eine neue Zukunft auszumalen und den nächsten Schritt zu planen. Ich habe eine Stufe in meinem Berufsleben erreicht, an der  ich weitere Fähigkeiten und mehr Wissen brauche, um weiter voranzukommen. Aus meiner Sicht war das nur mit einem Executive MBA möglich. Ich hatte während meiner Zeit in den USA bereits von Kellogg gehört, und das internationale Netzwerk hat mich beeindruckt. Natürlich hätte ich die Möglichkeit gehabt, in Hongkong zu bleiben und dort zu studieren. Aber es war eine Kombination aus perfektem Timing, Recherche und Bauchgefühl, die mich überzeugt hat, dass das Kellogg-WHU Executive MBA Programm das Richtige für mich ist.“

2020 ein Risiko eingehen.

Die COVID-19-Pandemie war bei den Überlegungen der Studierenden, ob sie 2020 einen Executive MBA anstreben, ein entscheidender Faktor. Was hat Andrea dazu motiviert, das Studium trotz dieser ungewissen Zeiten zu wagen? „Ich habe mich immer wieder gefragt, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist oder ob ich ein Jahr warten sollte. Ich wollte mich der Herausforderung aber jetzt stellen. Jeder weiß, dass die Welt nach der Pandemie nicht mehr dieselbe sein wird. Ich wollte in diese neue Welt mit frischer Inspiration und neuen Ideen einsteigen – und mit den Fähigkeiten, um die richtige Richtung einzuschlagen. Ich habe ein Webinar mit einem WHU-Professor über die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 angesehen. Das hat den Ausschlag für meine Entscheidung gegeben. Ich wollte Teil dieser zukunftsorientierten Gemeinschaft sein.“

Trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten haben es Andrea und die anderen in seinem Jahrgang geschafft, täglich in Kontakt zu sein und das Gemeinschaftsgefühl unter den Studierenden aufrecht zu erhalten. „Wir sind täglich in Kontakt, und obwohl wir das Studium ernst nehmen, haben wir auch viel Spaß zusammen. Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie im Unterricht Menschen aus so vielen verschiedenen Branchen und mit unterschiedlichen Lebensläufen zusammenkommen. Meine Kommilitonen haben mir auch geholfen, mich auf das Leben in Deutschland vorzubereiten. Sie unterstützen mich, wo sie nur können. Ich bin zum ersten Mal Teil eines solchen Netzwerks, und es hat mir jetzt schon sehr geholfen.“

Vom Unterricht ins Büro.

Das Kellogg-WHU Executive MBA Programm findet an verlängerten Wochenenden statt. Viele der Studierenden müssen daher den Beruf und das Familienleben mit der Teilnahme am Programm vereinbaren. Dadurch hat man jedoch die wunderbare Gelegenheit, gleich das anzuwenden, was man im Unterricht lernt, und kann das neue Wissen in der realen Arbeitswelt austesten. „Der Vorteil des Kellogg-WHU Executive MBA besteht in der Zeit zwischen den Modulen“, sagt Andrea. „Wenn man am Montag zurück ins Büro kommt, nutzt man gleich alles, was man gelernt hat. Bei jedem Beispiel, das im Unterricht behandelt wird, denkt man darüber nach, wie man es auf sein Unternehmen und seine Position beziehen kann. Ich habe bereits viele neue Informationen erhalten, die ich verarbeiten und anwenden kann. Das bestätigt mir, dass es die richtige Entscheidung war.“

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